Chips
Einer der bahnbrechendsten Aspekte des Pokerspiels stellt die Erfindung der Chips dar.
Chips sind beim Poker deshalb nützlich, da sie die Cash-Struktur von Dollars und Cents übersichtlicher gestalten und vereinfachen. So musste beispielsweise der 10 Dollar Buy-In für ein privates Hausturnier bei einem gewissen Pokerautor in Form von 2 schwarzen Chips (Chipwert = 1 $), 4 blauen Chips (Chipwert = 0,50 $), 12 grünen Chips (Chipwert = 0,25 $), 20 roten Chips (Chipwert = 0,10 $) und 20 weißen Chips (Chipwert = 0,05 $) erbracht werden.
Das Problem mit Chips ist jedoch, dass sie den eigentlichen Wert von Geld abstrahieren. Es fällt den meisten Spielern leichter Chips im Wert von 20 Dollar zu setzen, als dies in Form von Bargeld zu tun. Wenn man so richtig in Fahrt ist und einen großen Stack vor sich hat, dann ist es ganz besonders einfach zu vergessen, dass man es mit echtem Geld zu tun hat. Sobald du beginnst, deine Chips ausschließlich als Chips und nicht mehr als Geld zu sehen, kann es leicht passieren, dass du anfängst zu loose zu spielen. Diese Spielweise kann dazu führen, dass du deine Chips ohne Sinn und Verstand setzt und letzten Endes kaum noch Chips besitzt, hinter denen du dich verstecken kannst. Wenn du im Hinterkopf behältst, dass du beim Poker spielen (und auch beim poker online) mit echtem Geld spielst und es sich nicht nur um Plastikscheiben handelt, ist es wahrscheinlicher, dass du vorausschauend und strategisch spielen wirst.

